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Ein Hallo an alle Tierfreunde !

Heute und die kommenden Zwei Monate erscheint eine Ausgabe zu: Tipps zur Pflege und Haltung für den alten Hund.

Der Grundgedanke eines Tierphysiotherapeuten ist ja der, dass wir versuchen möchten, für den bestimmten Hund, Pferd oder Katze das bestmögliche an Bewegung zu realisieren oder zu erhalten, ganz nach der Devise:  „Stillstand ist Rückschritt“.

Hier informiere ich Sie nun über den aktuellen Stand der Dinge.

Viel Spaß beim Schmökern, wünscht Ihnen Merle Macht – macht.Animalphysio

 

1-Teil Ausgabe:

Allgemeines:

-Was Ihr Hund im Alter benötigt

-Wann ist ein Hund eigentlich alt?

-Welche Veränderungen können Sie bei Ihrem alternden Liebling beobachten?

 

 

Was Ihr Hund im Alter benötigt

Wenn Sie sich einen Welpen oder einen jungen Hund als Familienmitglied aussuchen, denken Sie selbstverständlich nicht darüber nach, dass aus Ihrem Energiebündel auch einmal ein alter Hund werden wird. Daher möchten wir uns für Sie heute einmal mit diesem Thema näher befassen.

 

Im Idealfall bleibt Ihr vierbeiniger Liebling ein Leben lang in Ihrer Familie und altert langsam in seinem gewohnten Umfeld. Nicht selten haben Tierschutzvereine oft Schwierigkeiten bei der Vermittlung ältere Tiere, denn die meisten Menschen wünschen sich einen jungen, vitalen tierischen Freund. Doch auch die Senioren unter den Fellnasen haben ihre eigenen Bedürfnisse und, nicht zu vergessen, ihren besonderen, individuellen Charme.

 

 

Wann ist ein Hund eigentlich alt?

Große und schwere Hunde haben eine geringere Lebenserwartung als kleine und altern daher deutlich schneller. Während beispielsweise eine Dogge mit sechs Jahren als alt gilt, können bei einem agilen Terrier meist erst mit zwölf Jahren erste Alterungserscheinungen beobachtet werden. Auch innerhalb einer Rasse vermag die Konstitution durchaus unterschiedlich sein. Hier gilt die Faustformel: Je gesünder und besser Sie Ihren Hund im Laufe seines Lebens versorgen, desto weniger Probleme bekommt er im Alter.

 

 

Welche Veränderungen können Sie bei Ihrem alternden Liebling beobachten?

Auch bei Ihrem Vierbeiner ist das Altern meist einem Prozess unterworfen, der so langsam stattfindet, dass dieser Ihnen zunächst vielleicht gar nicht auffällt. Eventuell wird er ein wenig ruhiger und reagiert nicht mehr bei jedem Geräusch. Um die Schnauze herum beobachten Sie erste graue Haare, und wahrscheinlich gebärdet er sich beim Fressen etwas mäkeliger und/ oder begrüßt die Familienmitglieder nicht mehr mit dem gewohnten Enthusiasmus.

Im Körper Ihrer Fellnase finden nun diverse Abläufe statt, die denen eines älteren Menschen ähneln. Die Elastizität der Blutgefäße nimmt ab, und auch sein Immunsystem funktioniert nicht mehr so effektiv wie das eines jungen Tieres. Die Muskel- und Nervenzellen bilden sich langsam zurück. Der Fettanteil im Hundekörper dagegen steigt an, und der Stoffwechsel wird langsamer. Ab einem durchschnittlichen Alter von acht bis zehn Jahren nimmt die Anzahl der Erkrankungen Ihres Vierbeiners meist deutlich zu. Verletzungen heilen ein wenig langsamer, und Ihr Hund ist körperlich nicht mehr so agil und leistungsstark wie in den vergangenen Jahren. Knochen und Gelenke zeigen Verschleißerscheinungen, und das Risiko für die Entwicklung von Tumoren sowie herz- und Kreislauferkrankungen steigt. Ebenso reduziert sich die Leistung der Sinnesorgane, denn trübe Augen und Schwerhörigkeit sind bei in die Jahre gekommenen Hunden keine Seltenheit.

 

Natürlich können Sie mir auch die spezielle Problematik Ihres vierbeinigen Lieblings bequem über mein Kontaktformular mitteilen! Mit Freude helfe ich Ihnen immer weiter – und das nicht nur, wenn es um Schwierigkeiten hinsichtlich Ihres alten vierbeinigen Lieblings geht.